Was war das gestern !?!

Artikel vom 21. Dezember 2025
Schwarz-gelbe Weihnachtsfeier – oder wie wir sie nennen: DIE PARTY 2025
Was als gemütliche Weihnachtsfeier angekündigt war, entwickelte sich schneller als gedacht zu einem Abend,
bei dem selbst erfahrene Feiermenschen kurz innehalten und feststellen mussten:
Das hier läuft anders als geplant – und das ist gut so.
Volleyball-Götter, sonst bekannt dafür, Bälle übers Netz zu schnattern,
tauschten ihr gewohntes Arbeitsgerät gegen Mikrofone
und präsentierten Weihnachtslieder mit einer Überzeugung,
die irgendwo zwischen Stadion, Karaoke-Bar und Weihnachtsmesse lag.
Fußballer, die normalerweise nur den Ball dribbeln,
verlegten ihren Aktionsradius auf die Tanzfläche
und bewiesen eindrucksvoll,
dass Ballgefühl und Taktgefühl zwei völlig unterschiedliche Sportarten sind.
Trainer erklärten an diesem Abend keine Spielzüge,
sondern lieferten spontane Kurz-Taktiken fürs Feiern:
wenige Worte, klare Gesten, maximale Wirkung.
Und völlig unerklärlich – fast schon beängstigend –
konnten Spieler auf einmal Tabletts
sicher durch dichteste Menschenmassen balancieren.
Fähigkeiten, die im Trainingsbetrieb bislang gut verborgen geblieben waren.
Das Essen?
5-Sterne-Küche. Ohne Diskussion.
Der Grünkohl war so gut,
dass einige kurz überlegten,
ob man nicht doch noch einen Nachschlag
statt eines weiteren Getränks nehmen sollte.
Kurz. Sehr kurz.
Apropos Getränke:
Die wechselten schneller von hinter die Theke vor die Theke,
als man „Ich bleib heute ruhig“ sagen konnte.
Organisation top.
Konsequenzen… absehbar.
Und hier begann der Teil des Abends,
an dem sich unauffällig zeigte,
wer wirklich für eine Weihnachtsfeier gekommen war
und wer versehentlich ein Auswärtsspiel
gegen die eigene Belastungsgrenze angenommen hatte.
Denn während einige gerade erst Betriebstemperatur erreichten,
begannen andere mit Sätzen wie:
„Ich trink jetzt nur noch Wasser.“
„Ich hab morgen echt viel vor.“
„Ich ruf schon mal ein Taxi.“
Diese tapferen Mitstreiter mussten uns dann leider etwas früher verlassen –
nicht etwa aus Mangel an Stimmung,
sondern weil sie vorher komplett abgeliefert hatten.
Vollgas.
Keine halben Sachen.
Emotionale Überlastung.
Man sah es ihnen an:
Der Körper wollte nach Hause,
der Kopf wollte bleiben,
und das Taxi wurde zur einzig vernünftigen Lösung.
Nicht gegangen – strategisch evakuiert.
Zurück blieb eine Stimmung,
die lauter, enger und herzlicher wurde
und definitiv nichts mehr für Menschen war,
die am nächsten Morgen „früh raus“ mussten.
Gespräche wurden tiefer,
die Musik lauter,
die Tanzflächen kleiner
und die Erinnerungen… selektiver.
Und für alle, die dieses Jahr zu früh
„raus rotiert“ wurden oder tapfer mit dem Taxi abdrehen mussten:
Notiert euch schon mal den neuen Termin.
19.12.2026.
Vorbereitung beginnt jetzt.
Kondition, Standfestigkeit und Durchhaltevermögen
sind keine Option, sondern Pflicht. 🖤💛
Bericht und Fotos folgen - kleine Raterunde: wer hat das letzte Foto an der Fotobox gemacht!?!
