Einsatz war da
Spielbericht vom 4. Mai 2026
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Spielbericht – Herren | DJK Vierlinden 2:10 FSV Duisburg
Am Sonntag (03.05.2026) empfing die DJK Vierlinden den ungeschlagenen Tabellenführer FSV Duisburg auf heimischer Anlage. Die Vorzeichen waren alles andere als optimal: Ein stark dezimierter Kader, einige Ausfälle und angeschlagene Spieler sorgten dafür, dass die Mannschaft in ungewohnter Konstellation antreten musste.
Trotz dieser schwierigen Ausgangslage begann Vierlinden mutig und zeigte gerade in der Anfangsphase eine ordentliche Leistung. Man hielt gut dagegen, versuchte Fußball zu spielen und setzte auch eigene Akzente. Doch in der 13. Minute geriet die DJK durch ein unglückliches Eigentor von Jan Hendrik Preuten in Rückstand.
Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Kevin „Thunder“ Blech glich in der 18. Minute zum 1:1 aus und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. In dieser Phase sah es nach einem offenen Spiel aus, in dem Vierlinden dem Favoriten Paroli bieten konnte.
Mit zunehmender Spieldauer machte sich jedoch der Kräfteverschleiß bemerkbar. Abstimmungen passten nicht mehr, die Ordnung ging verloren und Duisburg nutzte die sich bietenden Räume konsequent aus. Zwischen der 26. und 41. Minute zog der Tabellenführer durch mehrere Treffer auf 1:4 davon.
Kurz vor der Pause zeigte sich dennoch eine besondere Szene: Trotz einer Rippenprellung biss Jan Hendrik Preuten auf die Zähne und parierte sogar einen Strafstoß – ein starkes Zeichen von Einsatz und Wille in einer ohnehin schwierigen Situation.
Nach dem Seitenwechsel wurde es dann noch deutlicher. Ein weiteres Eigentor direkt nach Wiederbeginn (50.) brachte die DJK endgültig aus dem Rhythmus. Duisburg spielte seine individuelle Klasse aus, während Vierlinden zunehmend die Luft, die Konzentration und die Abstimmung im Zusammenspiel fehlten.
Tobias Tönges konnte zwischenzeitlich noch auf 2:4 verkürzen (35.), doch im zweiten Durchgang dominierte der Tabellenführer das Geschehen klar. Die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und schraubten das Ergebnis Tor um Tor in die Höhe. Am Ende stand ein deutliches 2:10, das den Spielverlauf in dieser Höhe zwar widerspiegelt, insgesamt aber etwas zu hoch ausfiel.
Trotz der Niederlage verdient sich die Mannschaft Respekt für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen. Mit einem zusammengewürfelten Kader und einem angeschlagenen Torwart stellte sich das Team der Herausforderung und zeigte insbesondere in der Anfangsphase, dass man mithalten kann.
Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten. In den verbleibenden Spielen gegen Eintracht Walsum, Union Hamborn und Walsum 09 wird es darauf ankommen, noch einmal alles reinzuwerfen und die Saison mit maximalem Einsatz zu Ende zu bringen.


