Große Worte, klare Antwort: DJK gewinnt

Spielbericht vom 16. August 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Große Worte, große Spannung – und ein Jan Preuten, der den Sieg festhält
SGP Oberlohberg – DJK Vierlinden 2:3 (0:2)
Kreisliga B – 1. Spieltag
Was für ein Saisonauftakt! Die DJK Vierlinden gewinnt ihr erstes Saisonspiel bei der SGP Oberlohberg mit 3:2 – und dieser Sieg hatte wirklich alles zu bieten.
Eine starke erste Halbzeit, eine verdiente 3:0-Führung, eine Aufholjagd der SGP, eine zunehmend hitzige Schlussphase, vier Minuten Nachspielzeit und dann in der dritten Minute der Nachspielzeit noch einen Elfmeter für Oberlohberg.
Und dann kam Jan Hendrik Preuten.
Aber der Reihe nach.
DJK von Beginn an spielbestimmend
Vor dem Spiel hatte die SGP Oberlohberg in der NRZ große Ansprüche formuliert. Top drei soll es werden und wenn man in der Kreisliga B aufsteigen wolle, müsse man zeigen, dass „an uns nichts vorbeigeht“.
Mit Blick auf die DJK wurde SGP-Trainer Niklas Graf sogar noch deutlicher:
„Wenn DJK zu uns nach Oberlohberg kommt, müssen die viel dafür tun, um überhaupt einen einzigen Punkt mitzunehmen.“
Die DJK hatte diese Aussage offensichtlich gehört.
Und sie antwortete auf die einzig wirklich interessante Art:
auf dem Platz.
Von Beginn an war die DJK die spielbestimmende Mannschaft. Die Vierlindener waren präsent, gingen konsequent in die Zweikämpfe, ließen den Ball laufen und setzten Oberlohberg immer wieder unter Druck.
Die SGP fand zunächst kaum Mittel gegen eine DJK, die das Spielgeschehen klar bestimmte.
Brendon eröffnet per Freistoß
Das erste Ausrufezeichen setzte Brendon Spazier.
Freistoß.
Gefühl.
Präzision.
Tor.
Brendon brachte die DJK mit einem sehenswerten Freistoß mit 0:1 in Führung.
Die DJK belohnte sich damit für eine starke Anfangsphase und machte gleichzeitig klar, dass sie nicht nach Oberlohberg gekommen war, um sich mit dem angekündigten einen Punkt zufriedenzugeben.
Thunder bleibt eiskalt
Noch vor der Pause legte die DJK nach.
Kevin „Thunder“ Blech erhöhte auf 0:2.
Und Thunder machte seinem Spitznamen einmal mehr alle Ehre.
Eiskalt.
Die Chance war da und Thunder nutzte sie.
Mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung ging die DJK in die Halbzeitpause.
Oberlohberg hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine wirkliche Antwort auf das Spiel der DJK gefunden.
Dierk zeigt direkt nach der Pause seine Klasse
Nach dem Seitenwechsel machte die DJK genau dort weiter.
Direkt nach Wiederanpfiff zeigte Dierk Brosowski seine Klasse und erhöhte auf 0:3.
Erfahrung, Ruhe und Qualität im richtigen Moment – Dierk nutzte seine Möglichkeit und sorgte damit zunächst für eine scheinbar komfortable Führung.
Brendon mit Gefühl.
Thunder eiskalt.
Dierk mit Klasse.
Drei Tore und eine DJK, die das Spiel bis dahin eindeutig bestimmte.
Dann kommt Oberlohberg zurück
Doch eine Partie dauert bekanntlich 90 Minuten – und manchmal noch etwas länger.
In der 60. Minute erzielte die SGP den Anschlusstreffer zum 1:3.
Die DJK verlor anschließend etwas ihren zuvor so starken Spielfluss. Auch die vorgenommenen Wechsel beeinflussten den Rhythmus unserer Mannschaft. Oberlohberg bekam mehr Räume und konnte zunehmend Druck entwickeln.
In der 80. Minute fiel schließlich das 2:3.
Plötzlich war aus einer klaren 0:3-Führung wieder ein enges Spiel geworden.
Die DJK musste nun vor allem eines zeigen:
Nervenstärke.
Hitzige Schlussphase
Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie immer hektischer.
Es kam immer wieder zu Nickligkeiten und kleinen Aktionen, die aus unserer Sicht insbesondere von der SGP ausgingen und vom Unparteiischen teilweise nicht konsequent geahndet wurden.
Natürlich darf man bei einem Rückstand kämpfen. Natürlich darf man emotional sein.
Aber auch beim Fußball gilt:
Man darf verlieren – man sollte aber auch verlieren können.
Die DJK ließ sich davon nicht anstecken.
Unsere Mannschaft blieb fair, konzentrierte sich auf das eigene Spiel und versuchte, sich nicht auf Diskussionen oder Provokationen einzulassen.
Stattdessen spielte die DJK ihr Spiel zu Ende.
Das war heute mindestens genauso wichtig wie die drei Tore.
Vier Minuten Nachspielzeit – und dann wird es dramatisch
Der Unparteiische zeigte schließlich vier Minuten Nachspielzeit an.
Vier Minuten, in denen Oberlohberg noch einmal alles nach vorne warf.
Vier Minuten, in denen die DJK um jeden Ball kämpfte.
Vier Minuten, in denen es nur noch darum ging, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Doch dann wurde es tatsächlich noch einmal dramatisch.
93. Minute: Elfmeter für Oberlohberg
In der dritten Minute der Nachspielzeit bekam die SGP Oberlohberg tatsächlich noch einen Elfmeter zugesprochen.
Nach dem bisherigen Spielverlauf konnte man sich kaum ein spannenderes Ende ausdenken.
Oberlohberg hatte die Möglichkeit, in buchstäblich letzter Sekunde noch den Ausgleich zu erzielen.
Auf der einen Seite die SGP.
Auf der anderen:
Jan Hendrik Preuten.
Und unser Torwart blieb cool.
PREUTEN HÄLT!
Der Schütze trat an.
Der Ball kam.
Und Jan Hendrik Preuten parierte den Elfmeter!
Was für ein Moment.
Was für eine Parade.
Und was für ein Abschluss für einen ohnehin schon turbulenten Saisonauftakt.
Preuten hielt damit nicht nur den Elfmeter – er hielt der DJK auch die drei Punkte fest.
Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff.
SGP Oberlohberg 2:3 DJK Vierlinden.
Was für ein Saisonstart!
Die DJK hatte über lange Zeit das Spiel bestimmt, sich eine 3:0-Führung erspielt und musste anschließend erleben, wie Oberlohberg noch einmal zurückkam.
Die letzten 30 Minuten waren sicherlich nicht das, was wir uns nach einer 3:0-Führung vorgestellt hatten. Die Wechsel beeinflussten unseren Spielfluss, Oberlohberg kam besser ins Spiel und die Partie wurde zunehmend hektisch.
Aber die Mannschaft hat sich nicht anstecken lassen.
Sie blieb fair.
Sie blieb zusammen.
Und sie kämpfte bis zur letzten Sekunde.
Und als es in der 93. Minute tatsächlich noch einmal auf Messers Schneide stand, war Jan Preuten zur Stelle.
Drei Tore vorne. Zwei Tore kassiert. Elfmeter in der Nachspielzeit.
Und trotzdem:
Drei Punkte für Vierlinden.
Und jetzt noch einmal zum Anspruch der SGP …
Natürlich erinnern wir uns nach diesem Spiel gerne noch einmal an die Worte aus dem Vorbericht.
„Wenn DJK zu uns nach Oberlohberg kommt, müssen die viel dafür tun, um überhaupt einen einzigen Punkt mitzunehmen.“
Nun ja.
Wir haben uns die Mühe gemacht.
Und drei Punkte mitgenommen.
Auch die Aussage, dass in der Kreisliga B „an uns nichts vorbeigeht“, darf nach diesem Nachmittag durchaus mit einem Augenzwinkern betrachtet werden.
Denn heute gingen vorbei:
Brendon.
Thunder.
Dierk.
Und am Ende:
die DJK Vierlinden.
Und als Oberlohberg in der 93. Minute sogar noch die Möglichkeit zum Ausgleich bekam, war da immer noch Jan Preuten, der offensichtlich ebenfalls nichts davon hielt, die drei Punkte wieder herzugeben.
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieses Spiels:
Große Ansprüche kann man vor dem Spiel formulieren.
Charakter zeigt sich aber auf dem Platz.
Und gerade in einer hektischen Schlussphase, in der die Partie zunehmend unfair wurde und viele Nickligkeiten nicht geahndet wurden, hat unsere Mannschaft gezeigt, wie wir Fußball verstehen.
Wir lassen uns nicht provozieren.
Wir bleiben fair.
Wir bleiben bei uns.
Und wir spielen unser Spiel bis zum Schlusspfiff.
Heute sogar bis zur 93. Minute.
Und dann kommt einer und hält einfach den Elfmeter.
Danke, Jan.
SGP Oberlohberg 2:3 DJK Vierlinden
0:1 Brendon Spazier – Freistoß
0:2 Kevin „Thunder“ Blech
0:3 Dierk Brosowski
1:3 – 60. Minute
2:3 – 80. Minute
93. Minute – Elfmeter für SGP: GEHALTEN VON JAN PREUTEN
Drei Punkte. Ein Auswärtssieg. Ein gehaltenen Elfmeter. Und ein Saisonstart, den man so schnell nicht vergessen wird.
Die DJK Vierlinden ist in der neuen Saison angekommen.
Gemeinsam für Vierlinden.










